Tanz in utopia

Tanz und Fotografie im öffentlichen Raum

Deutsch-Französischer Workshop
vom 22. bis 30. Oktober in Freiburg im Breisgau

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Frederic Pfisterer / www.lefred.com

Im Mittelpunkt des Workshops steht die choreografische Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum am Beispiel eines symbolträchtigen Viertels in Freiburg: dem Quartier Vauban. Diese ehemaligen Kasernen der französischen Armee wurden im Anschluss von Künstlerkollektiven besetzt, bevor sie in den 90er Jahren in ein Wohngebiet mit Modellcharakter umgebaut wurden - ein ökologisches Viertel basierend auf einer nachhaltigen Entwicklung und aktiven Bürgerbeteiligung. In diesem originellen Umfeld werden die jungen Tänzer, Choreografen und Fotografen zwischen 18 und 30 jahren aus Frankreich und Deutschland mit der Choreografin und Tänzerin Annick Charlot (Compagnie Acte in Lyon) und dem Fotografen Markus Frietsch (Zürich / Freiburg) zusammenarbeiten. Die Teilnehmer werden hierbei dazu eingeladen, ihr Umfeld zu erkunden und der Frage nach einer bewohnten Utopie und der idealen Stadt nachzugehen. In Einverständnis mit den Einwohnern des Viertels werden sie daraufhin gemeinsam ein Stück erdenken, bei dem sie die Bilder dieser Stadt tänzerisch interpretieren.

Frederic Pfisterer / www.lefred.com

Im Zuge der intensiven Workshopwoche werden die Teilnehmer zudem die Gelegenheit haben, Vorstellungen im Rahmen des Internationalen Tanzfestivals in Freiburg zu besuchen.

Das Resultat der gemeinsam entwickelten Arbeit soll am Ende des Workshops dem Publikum präsentiert werden.

Die künstlerischen Leiter

ANNICK CHARLOT

Olivier Mignot / www.weareonstage.fr

Nach ihrem Studium der Biologie widmet sich Annick Charlot dem Tanz und arbeitet 10 Jahre lang mit der Tanzkompanie Hallet-Eghayan. 1996 konzipiert sie ihr erstes Solostück und gründet die Compagnie Acte in Lyon, die sie seit 2000 leitet. Als Choreografin und Tänzerin arbeitet sie seit 2001 in Kooperation mit dem Maison de la Danse und der Biennale de la Danse in Lyon. 2010 hat sie die erste Version des Stückes LIEU d'ÊTRE, Manifeste chorégraphique pour les grands ensembles, mes cités populaires et utopiques im öffentlichen Raum aufgeführt. LIEU d'ÊTRE führt professionelle Tänzer und Einwohner bei der künstlerischen Wiederentdeckung symbolträchtiger Wohnorte zusammen (in Lyon im September 2010, in Vienne im Mai 2011, in Riom im Juli 2011, in Paris 2012, ...).

MARKUS FRIETSCH

Der deutsche Fotograf Markus Frietsch hat zunächst Medizin in Freiburg studiert, bevor er viele Jahre als Lichtdesigner für Tanz- und Theaterstücke gearbeitet und Lichtimprovisationen für Performances mit u.a. Sasha Waltz und Mark Tompkins realisiert hat. 2006 beendet er ein Fotografiestudium in Zürich und findet in dieser Kunstform seine Berufung. Von Neugierde und dem Wunsch nach Vielseitigkeit angetrieben, lässt er sich sowohl von der Architektur von Gebäuden, von den Stimmungen ländlicher Gegenden oder unbelebten Objekten inspirieren, als auch von der Stellung des Menschen in seinen Umwelten. Er arbeitet häufig für die schweizerische und deutsche Presse mit den Schwerpunkten Architektur und Porträt und hat seine Fotos schon bei zahlreichen Ausstellungen im europäischen Raum gezeigt.

Die Teilnahmegebühr (erst nach der Teilnahmebestätigung zu begleichen) beträgt 300€, inkl. Unterkunft und Verpflegung.

In Zusammenarbeit mit dem E-WERK Freiburg, dem Internationalen TanzFestival Freiburg und dem Vorderhaus - Kultur in der FABRIK.
Mit Unterstützung des Deutsch-Französischen Jugendwerks, der Stadt Freiburg und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.
Laufender Subventionsantrag bei der Region Rhône-Alpes

Ein Verständnis der französischen Sprache stellt keine Voraussetzung dar, da der gesamte Workshop übersetzt wird.

Anmeldung: Zusendung eines Lebenslaufs und Motivationsschreibens an die:
Plattform für deutsch-französische Kunst
115 avenue Lacassagne
69003 Lyon
Tel.: +33 (0)4 78 62 89 42
info@plateforme-plattform.org