Clown
Der Clown - Ganz persönlich und doch universell
Deutsch-Französischer Workshop
vom 10. bis 18. Juli 2011 in Hannover
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Der Clown spielt mit seinen Instinkten, Ängsten und Sehnsüchten - mit all seinen Emotionen. Er arbeitet ausgehend von sehr persönlichen und tief menschlichen Empfindungen. Auf diesem Wege kann er alle unmittelbar erreichen und sowohl sprachliche als auch kulturelle Barrieren überschreiten. So trifft der Clown vor allem an denjenigen Orten auf Wiederhall, wo das Leben ins Wanken gerät und zurückgehaltene Emotionen nach einer möglichen Ausdrucksform suchen, wie es beispielsweise in Krankenhäusern der Fall ist. Indem der Clown es akzeptiert, all diese Gefühlszustände in sein Spiel zu integrieren, ist es ihm möglich, über sich selbst zu lachen und darüber hinaus das Publikum dazu zu bringen, eine gewisse Distanz zur eigenen Realität aufzubauen.
(Foto: Jean-Marie Refflé, DRAC Rhône-Alpes)
Mit dem künstlerischen Leiter Frans Custers arbeiteten die Teilnehmer an Ausdruck und Körpersprache, die viele Parallelen zum Butoh-Tanz aufweisen. Mit der Clownin Carole Devillers lernten die Teilnehmer die unterschiedlichen Prinzipien des clownesken Spiels kennen. Während des Ateliers fand in Hannover eine Kleinkunstveranstaltung statt: www.kleines-fest.de.
Die Öffentliche Abschlusspräsentation fand am Sonntag, den 17. Juli 2011 um 15 Uhr in den Räumlichkeiten der TuT-Schule, Kornstr. 31, Hannover statt.
Die künstlerischen Leiter
Carole Devillers
(Foto: Jean-Claude Troncard)
Seitdem sie das Spiel des Clowns im Zuge ihrer Arbeit als Psychomotorikerin erstmalig entdeckt und eingesetzt hat, übt Carole Devillers die Clowneriekunst sowohl auf der Bühne als auch im Krankenhaus aus. Sie wurde ferner u.a. von Edmond Marsilli, Lory Leshin, Alain Gautré und Michel Dallaire in den diversen künstlerischen Sparten der Musik, des Gesangs und der Zirkuskunst ausgebildet. Als Krankenhausclown des Vereins Vivre aux éclats in Lyon, dessen Mitbegründerin sie ist, improvisiert sie im Duo vor und mit hospitalisierten Kindern, Jugendlichen und Senioren. Für ihre Kompanie Zoélastic entwickelt sie Clownstücke.
Frans Custers
Als wahrer Weltenbürger arbeitet und performt Frans Custers ebenso selbstverständlich in den Niederlanden wie z.B. in Istanbul. Alljährlich nimmt er als der Kleine Clown an dem Festival in Hannover teil. Ursprünglich aus dem Bereich des Straßentheaters stammend, hat er sich ebenso mit dem Tanz und der Körpersprache unter seinen verschiedenen Ausdrucksformen, sowie der Pantomime, dem Gesang und der Akrobatik auseinandergesetzt. So schafft er seinen ganz eigenen Stil, der Ähnlichkeiten zum Butoh-Tanz aufweist. Seine Arbeit wird sowohl in den Niederlanden, als auch im Ausland vom Publikum herausragend gewürdigt.
Die Teilnahmegebühr betrug 300€ - inklusive Unterkunft und Verpflegung - und war nach der Teilnahmebestätigung zu begleichen.
Da alle Workshopeinheiten übersetzt wurden, war das Verständnis der französischen Sprache keine notwendige Voraussetzung.
In Zusammenarbeit mit der TuT-Schule für Tanz, Clown und Theater in Hannover
Mit Unterstützung des Deutsch-Französischen Jugendwerks
Informationen:
Plattform für deutsch-französische Kunst
115, avenue Lacassagne
69003 Lyon - Frankreich
Tel.: +33 (0)4 78 62 89 42
info@plateforme-plattform.org


